Timo erlebt Schottland

Donnerstag, 29. September 2005

Beer Dart

Was tun, wenn der Flatmate nach einem Frust- und Langeweileeinkauf ein Spiel für Kinder namens Rasendart mitbringt? Genau! Man generiert ein Trinkspiel daraus...ööööh!

Die Regeln:
1. Man platziert die Kunststoffringe, die dabei sind, in verschiedenen Entfernungen
2. Man nehme zwei durstige Freiwillige und gibt jedem drei Rasendarts in die Hand
3. Man öffne je eine Bierdose und gießt sich ein Glas ein
4. Man versucht abwechselnd, die Pfeile in einen der Ringe zu treffen
5. Hat man nach Punkten verloren, trinkt man das Glas Bier auf einen Zug aus. Trifft der Gegner den entferntesten Ring, muss man sofort austrinken
6. Man ist ziemlich schnell "wasted"...


Rolf und Chad beim Beerdart

Glasgow Caledonian University

Hier studiere ich bis Ende Januar nächsten Jahres. Die Universität liegt im Herzen von Glasgow. Mit über 15000 Studenten ist sie eine der größten Universitäten Schottlands. Die Universität selbst behauptet sich als eine der modernsten und studentenfreundlichsten Universiäten. Naja, werden wir mal sehen...




Blick auf den Campus

Auf dem Weg zur Uni von der Stadt kommend

Sonntag, 25. September 2005

Glasgow

Wir haben uns einmal umgesehen hier, nun kann ich euch allerhand über Glasgow erzählen...

Der Tradition nach geht Glasgow auf eine Gründung des schottischen Nationalheiligen Mungo zurück, der auch in den Mauern der Glasgower Kathedrale bestattet ist.

The Cathedral St. Mungos or the High Church of Scotland

Schon früh entwickelte sich aber die Stadt - wie die ganze Region am Clyde - zu einem bedeutenden Wirtschafts- und Handelsraum, der in seiner gesamten frühen Entwicklung durch seine Beziehungen zum benachbarten Irland geprägt wurde.

Am Clyde River

Glasgow ist mit heute 629.500 Einwohnern die größte Stadt und das wichtigste Wirtschaftszentrum des Landes.

Man wird der Stadt aber nicht gerecht, betrachtet man sie nur als Wirtschaftsmetropole. Als Standort zahlreicher Werften und Hafenindustrien war sie das industrielle Zentrum Schottlands, später auch dessen Finanzmetropole. Sie etwickelte sich aber spätestens seit Macintosh und den Zeiten des Jugendstils zu einem führenden Zentrum moderner Kunst auf der britischen Insel.

Im Zuge umfassender Modernisierungen der Altindustriegebiete entlang des Clyde wird das moderne Glasgow immer mehr zu einem bedeutenden Zentrum der white color industries und der neuen Medien.

Art Galerie und Museum aus Richtung Kelvingrove Park

Art Galerie und Museum. Leider Geschlossen bis 2006

Missbrauchte Statue am Princess Square

Rangers Ibrox Stadion

Mehr Bilder hier

Freitag, 23. September 2005

What the heck?

Gastschreiber Rolf meint:
Diese Frage muss man hier oft stellen... Was zur Hölle ist hier eigentlich los? Warum fahren alle auf der falschen Seite? Was für eine Sprache sprechen diese Leute... das kann doch kein Englisch sein? Warum sind die alle so jung oder bin ich auf einmal so alt? Warum is das Bier in Kneipen billiger als im Laden? Warum laufen die Mädels auch bei 5°C im Minirock durch die Gegend? Und warum ist man hier dauernd betrunken?
Scheinbar eine verkehrte Welt, aber dennoch: es gefällt! ;)

Dienstag, 20. September 2005

Abflug STR - Ankunft GLA

Ich möchte euch hier ein paar Worte zu den ersten Tagen Schottland erzählen:
Alles begann am Donnerstagmorgen um 5:30 Uhr als Johannes, Rolf und ich uns am Flughafen in Stuttgart trafen. Meine Freundin und meine Schwester begleiteten mich zum Flughafen, ebenso war Rolfs bessere Hälfte am Start.

Angela und Bine

Johannes und Biggi

Nach langem Anstehen in der Check-in Schlange und nochmaligen 10 Minuten warten in der Maschine, startete mit etwas Verspätung um 7:00 Uhr unser Germanwings-Flieger in Richtung London-Stansted. Der Flug dauerte ca. 90 Minuten und es regnete, als wir in London ankamen. Wir landeten um 7:20 Ortszeit, hatten also eine Menge Zeit um uns auf dem langweiligen Flughafen umzuschauen ;( , denn erst um 11:50 Uhr startete unser Flugzeug nach Glasgow…

Die 3 Glasgower: Rolf, Timo und Johannes

In Glasgow angekommen, fuhren wir mit dem Bus zum City Centre und liefen zu unserer Unterkunft, einem Studentenwohnheim der Glasgow Caledonian University mit dem Namen Caledonian Court. Dies ist ein großes Gelände mit 16 Häusern, in jedem sind auf allen der 4 Stockwerke Wohnungen mit je 6 oder 8 Zimmern. Als wir unsere Wohnungen zugewiesen bekamen war bereits ein Amerikaner eingezogen. Wir wohnen alle 3 im Haus Glen, ground floor.

Anschließend schauten wir uns das Uni Gelände an, das etwa 5 Gehminuten vom Wohnheim entfernt ist. Wir meldeten uns im International Office an und schauten uns im Stadtzentrum um, das noch mal 5 Gehminuten entfernt ist. Dort versorgten wir uns erstmal mit Essen und Trinken, denn wir hatten den ganzen Tag ausser ein paar englische Sandwitches noch nichts Richtiges zwischen die Kiemen bekommen.

Wir kochten uns Spaghetti mit Tomatensoße und freuten uns mit dem ersten Bier (deutsches Bier) in Schottland, den Anreisestress so langsam hinter uns lassen zu können.

In unserer Küche


Der erste Tag, an dem es auch noch regnete ging so langsam zu Ende...

Dienstag, 13. September 2005

Schottland- Eine kleine Einführung

Schottland bildet den nördlichen Teil der Insel Großbritannien und bedeckt etwa ein Drittel der Fläche. Schottland teilt sich in drei geografische Regionen auf: die Highlands, die Lowlands und die Southern Uplands. Der höchste Berg Schottlands (und ganz Grossbritanniens) ist der Ben Nevis, bei Fort William. Er gehört zu den Munros.

Die südlich gelegenen Lowlands sind aufgrund des leichteren Zugangs zu diesen Regionen stärker von England geprägt. So ergaben sich die kulturellen Unterschiede in den beiden Gebieten.
Die bevölkerungsreichste Gegend ist der sogenannte Central Belt zwischen Edinburgh und Glasgow.

Die Schotten stammen ethnisch von den Angelsachsen, Kelten und Skandinaviern ab, haben zum Teil aber auch irische Einflüsse. Die meisten sprechen Englisch oder Lowland Scots, auch als 'Lallans', d.h. 'Lowlands' bekannt. Eine Minderheit, größtenteils vertreten auf den westlichen Inseln, spricht noch schottisches Gälisch. Vor der Vereinigung mit England im Jahr 1707 wurde Lowland Scots in den Gerichten und im schottischen Parlament gesprochen.

Willkommen

Hallo Schottlandbegeisterte,

oder wenn nicht, dann ein Hallo an Diejenigen, die mich auf dieser Seite in meiner Studienzeit und Erlebnisreise in Schottland begleiten möchten.

Ich habe beschlossen, neben einem gemeinsamen Blog von uns drei Studenten, in einem eigenen Blog euch ein wenig mehr von meinen eigenen Erlebnissen und Erfahrungen zu berichten, um den gemeinsamen Blog nicht zu sehr "Timolastig" zu gestalten.

Andere Blogs und unsere Bildergalerie findet ihr am rechten Seitenrand ganz oben.

read & enjoy

Timo